Vergleichen Sie Sanierungsangebote für Ihre Grundstücksentwässerungsanlage
Nicht immer hat der erstbeste Dienstleister genau das Verfahren parat, das zu Ihnen und Ihrem Grundstück passt. Sanierungskosten und Verfahren zu vergleichen hilft beim Sparen. Das Abhängen von Leitungen etwa kann auch langfristig eine gute Alternative sein.
Immer wieder werden mir Angebote zur Sanierung einer Grundstücksentwässerungsanlage vorgelegt, die nur von einer Seite betrachtet werden – und zwar von der Seite der Unternehmer aus. Der Grund liegt auf der Hand: Es sind die Unternehmer, die Ihren Kunden ein spezielles Verfahren anbieten. Und weil die Unternehmer von dem Verkauf ihrer Dienstleistungen leben, bieten Sie den Kunden auch Verfahren an, die dieses Unternehmen umsetzen kann (etwa: Kurzliner).
Allerdings: Es gibt eine Vielzahl von Sanierungsverfahren. Und nicht alle diese Verfahren werden von einem Unternehmer angeboten. Und so erfährt der Grundstückseigentümer von einigen möglichen und sinnvollen Alternativen für sein Grundstück vielleicht nie.
Mein Tipp: Informieren Sie sich über die möglichen Sanierungsverfahren bei neutralen Stellen, etwa Ingenieurbüros. Nehmen Sie Ihre Grundstücksunterlagen mit zu dem Gespräch und lassen Sie sich alles ganz genau erklären. Es gibt Situationen, wo nur ein bestimmtes Verfahren Sinn macht – etwa “offene Bauweise” bei Unterbögen oder Gegengefälle. Aber auch in einem solchen Fall, der scheinbar auf der Hand liegt, sollten Sie sich immer auch Gegenangebote anderer Dienstleister einholen.
Eine interessante Alternative zur Sanierung durch Kurzliner oder “offene Bauweise” ist anbei das “Abhängen von Leitungen”. Damit ist gemeint, dass Leitungen, die unter der Bodenplatte verlegt sind, nicht mehr verwendet und aufgegeben werden. Das anfallende Abwasser aus den oberen Stockwerken wird nun unter der Kellerdecke abgefangen, die weitere Leitungsführung geschieht entweder an der Kellerdecke oder Kellerwand bis zur Außenwand des Gebäudes und wird dann erdverlegt weitergeführt. Ihr Vorteil: Diese Leitungen brauchen nicht mehr auf Dichtheit geprüft werden – und die Kosten halten sich gegenüber einer Sanierung der unter der Bodenplatte liegenden Leitungen auch in Grenzen.
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