Kamerauntersuchung für das Dichtheitszertifikat - Welche Kameratechnik ist die richtige?
Mit der Kamerauntersuchung zur optischen Dichtheitsprobe ist es so eine Sache. Wird die falsche Kameratechnik zur Untersuchung der Grundstücksleitungen gewählt, können die Leitungen nicht ausreichend befahren werden. Im schlimmsten Fall sind Sie Ihrem Dichtheitszertifikat mit einer solchen mangelhaften Untersuchung keinen Schritt näher gekommen. Zu Recht ist daher in den Beratungsgesprächen der letzten Monate immer wieder die Frage aufgetaucht, welche Kameratechniken eingesetzt werden sollten.
Häufig werden zur optischen Dichtheitsprüfung noch heute Kameratechniken eingesetzt, die nicht die gesamten Grundstücksleitungen durchleuchten und befahren können. Befahrungen, die Ihnen nutzen, müssen aber die bestmögliche Technik einzusetzen. Das bedeutet etwa, dass die gewählte Kamera auch in Rohrquerschnitten mit geringen Durchmessern bis zu 8 cm einsetzbar ist. Die abbiegefähigen Kameratechniken bieten heute die Möglichkeit, die Rohrleitung von innen komplett abzuschwenken und somit deren Zustand umfassend beurteilen zu können. Insbesondere die Muffen, also die Verbindungen der Rohrleitungen, können - und müssen - so exakt abgeschwenkt werden. Tatsache ist: Nur bei einer möglichst 100%igen Befahrung nach dem Stand der Technik kann das Dichtheitszertifikat ausgestellt werden.
Daher lautet mein Rat: Fragen Sie Ihren Anbieter nach der gängigen Kameratechnik und vergewissern Sie sich, dass diese in der Lage ist, Ihre Leitung wenn irgend möglich zu 100% zu untersuchen. Und werfen Sie bei der Wahl Ihres Dienstleisters gern einen Blick in unsere Liste der Lünener Qualitätsdienstleister.
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Kommentare
Alfred Finke aus Lünen schrieb am 22.02.2011 um 12:31 Uhr:
Die Homepage der SAL sollte bezüglich Dichtheitsprüfung
darauf hinweisen, dass per Gesetzesänderung die Prüfung bis zum Jahre 2023 durchzuführen ist



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