Optische Inspektion als Frühwarnsystem für Überschwemmungsgefahr nutzen
Mit der optischen Inspektion wird die Grundstücksentwässerung auf Dichtheit hin geprüft – ganz so, wie es vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Doch die Ergebnisse der Untersuchung verraten noch mehr. Zum Beispiel, ob Ihr Keller in Gefahr steht, überschwemmt zu werden. Für den Grundstückseigentümer ist dieses Frühwarnsystem besonders wertvoll: So spart er sich nasse Füße und eine Menge Geld und Ärger. Schauen Sie genau hin – insbesondere bei einer Mischsystem-Entwässerungslösung.
Die optische Inspektion verrät Grundstückseigentümern weitaus mehr als die Tatsache, ob ihre Leitungen dicht sind. Sie zeigt auch, wie es um die Funktionsfähigkeit der Grundstücksentwässerung generell bestellt ist. Das ist für Grundstückseigentümer besonders wichtig, denn es rettet sie in ihren eigenen vier Wänden vor Überschwemmungen und Hausschwamm.
Werden bei der Inspektion der Grundstücksentwässerung etwa starke Sedimentation und hoher Wasserrückstau festgestellt, sollten Sie diesen Fingerzeig nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sedimentation und Wasserrückstau haben eine Ursache – die Sie überprüfen und beseitigen (lassen) sollten, um auch weiterhin im Trockenen zu sitzen. Oft reicht bereits eine Hochdruckreinigung der Leitungen aus, um Schäden vorzubeugen. Gerade bei der Entwässerung im Mischsystem (das bedeutet: Schmutz- und Regenwasser werden gemeinsam entsorgt) muss bei Regen der volle Querschnitt des Systems zum Transport der Abwassermengen zur Verfügung stehen, sprich: müssen Ihre Leitungen frei und somit voll funktionstüchtig sein. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihr System eines Tages im wahrsten Sinne des Wortes “dicht” ist. Haben Sie das Wasser dann erst einmal im Haus, werden die Entsorgung der Feuchtigkeit und ihre Folgen oft nicht nur ungemütlich, sondern auch richtig teuer.
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