Optische Inspektion – Einsparmöglichkeit bis zu 30 %
Da der SAL die im Vergleich kostengünstige optische Inspektion als Hilfsmittel anerkennt, um die Dichtheit von Abwasserrohren nachzuweisen, können Grundstückseigentümer hier an nachfolgenden Sanierungskosten sparen.
Gegenüber der Dichtheitsprüfung mit Luft- oder Wasserüberdruck beträgt das Einsparungspotenzial bei optischer Inspektion ca. 30 %. Jedoch sollte der Grundstückseigentümer darauf achten, dass das Kamerasystem, das auf seinem Grundstück eingesetzt wird, qualitativ hochwertig ist. Nur wenn ein Abwasserrohr tatsächlich komplett betrachtet werden kann, kann der SAL die Dichtheit anerkennen. In Zweifelsfällen muss der SAL im Interesse des Umweltschutzes eine Leitung als undicht deklarieren.
Tipp aus der Praxis: Der Grundstückseigentümer sollte darauf achten, dass das eingesetzte Kamerasystem in der Lage ist, die Rohrverbindungen im 90°-Winkel zu betrachten. Solche Kamerasysteme mögen im Einzelfall zwar zu etwas höheren Untersuchungskosten führen. Nachfolgende Sanierungskosten konnten aber bereits in vielen Fällen vermieden werden. Und gerade die Sanierungskosten sind es, die die Zertifizierung eines Grundstückes teuer machen können.
Kommentieren
Weitere Artikel aus der Rubrik "Der Zertifizierungsexperte rät"
- Unbedingt vor der Sanierung: Die Dichtheitsprüfung beim SAL einreichen
- Wurzeln in der Grundstücksanschlussleitung. - Wer zahlt?
- Optische Inspektion als Frühwarnsystem für Überschwemmungsgefahr nutzen
- Qualität der TV Untersuchung: Neuere Systeme bringen bessere Ergebnisse
- Vergleichen Sie Sanierungsangebote für Ihre Grundstücksentwässerungsanlage
- Optische Inspektion erdverlegter Leitungen: Vorsicht bei Pauschalpreisen – auf die Länge kommt es an
- Kauf eines Neubaus – Genau hinschauen lohnt sich!
- Obacht: Ein Dichtheitsnachweis ohne Lageplan ist wertlos



Große Version